open acting academy

Die Perdekamp'sche Emotions-Methode - P.E.M.

Der emotionale Zugang der P.E.M. ist für jeden trainierbar!

Die Perdekamp'sche Emotions-Methode, P.E.M., ist nach ihrem Entwickler Stephan Perdekamp benannt und ermöglicht erstmalig, woran der berühmte Schauspiellehrer Lee Strasberg scheiterte: Emotionen direkt zu erzeugen und authentisch wiederholbar zu machen.

Perdekamp hat 10 Jahre lang in die Erforschung der Zusammenhänge energetischer Organarbeit und den emotional-körperlichen Auswirkungen investiert. Diese Entdeckungen hat er systematisiert und in der P.E.M. zusammengefasst.

Die P.E.M. trainiert den bewussten Einsatz von Emotionen als steuerbares Kommunikationsmittel, um damit den Menschen ein größeres Bewusstsein im Umgang mit der eigenen Emotionalität und den Emotionen anderer zu ermöglichen.

Durch den gezielten Einsatz der speziellen Übungen der P.E.M. werden einschränkende Blockaden aufgelöst, Ängste vor Emotionen abgebaut, neue emotionale Freiräume geschaffen und die kommunikativen Fähigkeiten erweitert.

Mehr Infos auf der P.E.M. Homepage oder www.facebook.com/pem.actingmethod




Sven Ruygrok spricht über die P.E.M.

Der südafrikanische Schauspieler Sven Ruygrok besuchte im August die Akademie im Medienbunker Hamburg und lernte im Zuge eines mehrtägigen Workshops die Perdekamp'sche Emotions-Methode kennen. In diesem Interview erzählt Sven - bekannt aus dem Film "Spud" mit John Cleese und der BBC-Serie "Beaver Falls" - über die Arbeit mit der P.E.M. und warum ihn diese neue Methode überzeugt und begeistert.

Sven Ruygrok Interview


P.E.M.: Wissenschaftlich evaluiert!

Psychologen evaluieren Authentizität

Die Perdekamp'sche Emotions-Methode hat in den letzten Jahren den Bereich der Schauspielmethodik revolutioniert. Seit jeher galten Emotionen als nicht direkt im Körper erzeugbar oder steuerbar. Nun wurde die P.E.M. auch von Wissenschaftlern, allen voran dem Schweizer Psychotherapeuten Martin Miller - Sohn der berühmten Psychoanalytikerin Alice Miller („Drama des begabten Kindes“) -, evaluiert.

Nach einer Demonstration der Schauspieltechnik zeigte sich Miller erschüttert davon, dass eine bisher als unmöglich zu durchbrechen geltende Grenze vor seinen Augen wiederholt und gekonnt überschritten wurde.

Der erfahrene Psychotherapeut kommentierte diese in seinen Augen "sensationelle" Methode:
„Die Erfahrung hier ist für mich ein klarer Beleg, dass Stephan Perdekamp eine wichtige Entdeckung gemacht hat. Man hat neurobiologische Befunde, um Perdekamps Theorien zu belegen. Zum Beispiel ist bewiesen, dass andere Areale im Hirn angesprochen sind, wenn man Lachen spielt, oder wenn es wirklich aus dem Menschen heraus passiert.“ Die Darstellung der nach der P.E.M. ausgebildeten Schauspieler und Schauspielerinnen sei „beängstigend in ihrer Authentizität. So etwas habe ich noch nie gesehen. Emotionen sind für nach der P.E.M. ausgebildete Künstlerinnen und Künstler tatsächlich abrufbar. Das ist genial.“

Über das Schauspiel hinaus, habe die Methode aber auch eine wesentliche gesellschaftliche Bedeutung, erklärte Miller: „Wissen um Emotion ist heute eine Schlüsselkompetenz. Und Perdekamp hat tatsächlich ein System von emotionaler Regulation entwickelt, seine Übungen erweitern das emotionale Repertoire eines Menschen. Mit diesem Zugang kann man vergangene Ereignisse erstmals verarbeiten und muss sie nicht verdrängen.“

Auch der Klinische- und Gesundheitspsychologe Mag. Harald Haidvogl aus Österreich zeigt sich von der P.E.M. beeindruckt: "Die Perdekamp’sche Emotions-Methode ist aus psychologischer Sicht eine faszinierende Methode, um echt wirkende Gefühle zu erzeugen. Das Besondere an dieser von Stephan Perdekamp entwickelten Technik ist, dass Gefühle nach Belieben aktiviert bzw. deaktiviert werden können, ohne Gefühle aus der Vergangenheit generieren zu müssen. Nachdem ich über jahrelange Erfahrungen mit Emotionen in Selbsterfahrungsgruppen verfüge, kann ich nur bestätigen, wie glaubhaft die P.E.M. Gefühle vermitteln kann."

Damit ist bewiesen: Die Emotionen, die mit Hilfe der Perdekamp'schen Emotions-Methode hergestellt werden können, sind echt. Ihre Darstellung ist absolut authentisch und jederzeit wiederholbar. Emotion ist also endlich steuerbar!


Schauspiel kann mehr: P.E.M. als Baustein eines Resozialisierungsprojektes

Neue psychiatrische Forschungen in Amerika und Europa weisen immer deutlicher daraufhin, dass Verhaltensauffälligkeit mit Erkennungs- und Handlungsdefiziten im emotionalen Bereich einhergehen.

Auf der Suche nach Methoden, mit denen verhaltensauffälligen Menschen geholfen werden kann, emotional kompetenter zu werden, stieß der in Wien arbeitende Psychiater und Psychotherapeut Dr.med. Patrick Frottier auf die Schauspielmethode der open acting academy.

Nach einer ersten Evaluierung der Methode fand im Herbst diesen Jahres ein Versuchsprojekt mit verhaltensauffälligen Jugendlichen statt. Der Einsatz der P.E.M. erwies sich als so wirkungsvoll, dass nicht nur das bestehende Versuchsprojekt auf unbestimmte Zeit verlängert wird, sondern auch die Ausweitung des Projekts für März 2010 geplant ist.

Der - durch die Übungen der P.E.M. - ermöglichte Zugang zur eigenen Emotionalität ermöglichte es den Jugendlichen nicht nur in kurzer Zeit eine größere Ausgeglichenheit zu erreichen, sondern auch eine bis dahin unbekannte Kommunikationsfähigkeit zu erlangen.


Die fabelhafte Welt der Iris Kopera

Vor 11 Jahren brachte eine Mutter ihre Tochter zu Stephan Perdekamp, in der Hoffnung durch energetiscche Zugänge die scheinbare "Behinderung" der jungen Frau zu bearbeiten.


Schnell wurde klar, dass die Probleme von Iris Kopera darin bestanden, dass sie eine extrem stark ausgebildete emotionale Wahrnehmung besaß, die in ihrer Erziehung und Bildung gänzlich unerkannt geblieben war.

Anhand der P.E.M. erarbeitete sie zusammen mit Herrn Perdekamp eine Verbindung zwischen ihrer hochsensiblen Wahrnehmung und ihren künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten.

Heute ist die junge Frau - Iris Kopera - eine der erfolgreichsten Outsider Künstlerinnen Österreichs, die vor allem durch ihre ausdrucksstarken Portraits bekannt geworden ist. Ihre gemalten Interpretationen verkauft sie bereits international. Austellungen hatte sie in Berlin, Zürich, Hamburg und Wien. Ihre letzte Ausstellung war im Mai 2011 im Trendwerk Wien im Rahmen der Vernissage "the art of balance". Iris verkaufte ihre Werke sehr erfolgreich. Unter anderem erwarb der österreichische Sozialminister Rudolf Hundstorfer ein Bild der Künstlerin.

Geplant ist eine Ausstellung in Hamburg im Medienbunker.

Weitere Infos und Fragen zu Iris Kopera unter sarah.victoria@theatre-of-life.eu


Das Projekt mit Iris Kopera geht weiter!

Geplant ist ein Stück über ihr Leben, spielen wird die Künstlerin selbst. Der Autor Stephan Perdekamp wird das Stück mit Iris Kopera schreiben und Regie führen. Die Werbetrommel für das Theaterstück wird der Behindertenverein "Balance" in Wien übernehmen.

Projektbeginn ist auf Herbst 2011 angesetzt.




"Eine Freiheit, die unsere Kultur erworben hat und die wir nicht ausnützen, ist, sich von eben dieser Kultur zu lösen."

Stephan Perdekamp


"Der moderne Mensch ruft ständig nach Neuerungen. Aber lauter sind seine Schreie der Empörung, wenn das Neue tatsächlich etwas ändert."

Stephan Perdekamp