Die Perdekamp´sche Emotions-Methode - P.E.M.
Der emotionale Zugang der P.E.M. ist für jeden trainierbar!
Mehr Infos auf der P.E.M. Homepage
Die P.E.M. (benannt nach ihrem Entwickler - Stephan Perdekamp) wurde seit 1991 mithilfe eines ganzheitlichen Analyseansatzes der physio-psychischen Vorgänge bei emotionalen Zuständen entwickelt.
Ziel der Methode ist es, Menschen ein größeres Bewusstsein im Umgang mit der eigenen Emotionalität und den Emotionen anderer zu ermöglichen.
Die Methode definiert Emotionen als angeborene, körperliche Handlungsmuster, welche sich nach Nutzen und Richtung unterscheiden.
Durch den gezielten Einsatz der P.E.M. werden einschränkende Blockaden aufgelöst, Ängste vor Emotionen abgebaut, neue emotionale Freiräume geschaffen und die kommunikativen Fähigkeiten erweitert.
Schauspiel kann mehr: P.E.M. als Baustein eines Resozialisierungsprojektes
Neue psychiatrische Forschungen in Amerika und Europa weisen immer deutlicher daraufhin, dass Verhaltensauffälligkeit mit Erkennungs- und Handlungsdefiziten im emotionalen Bereich einhergehen.
Auf der Suche nach Methoden, mit denen verhaltensauffälligen Menschen geholfen werden kann, emotional kompetenter zu werden, stieß der in Wien arbeitende Psychiater und Psychotherapeut Dr.med. Patrick Frottier auf die Schauspielmethode der open acting academy: die P.E.M. - Perdekamp'sche Emotions-Methode.
Nach einer ersten Evaluierung der Methode fand im Herbst letzten Jahres ein Versuchsprojekt mit verhaltensauffälligen Jugendlichen statt. Der Einsatz der P.E.M. erwies sich als so wirkungsvoll, dass das bestehende Versuchsprojekt auf unbestimmte Zeit verlängert wurde.
Der - durch die Übungen der P.E.M. - geschaffene Zugang zur eigenen Emotionalität ermöglichte es, dass die Jugendlichen nicht nur in kurzer Zeit eine größere Ausgeglichenheit erreichten, sondern auch eine bis dahin unbekannte Kommunikationsfähigkeit erlangten.